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Formen von Vergütungsplänen im Network Marketing

 

Network Marketing Firmen regeln über die sogenannten Vergütungspläne bzw. Provisionspläne, wie die Firma das gesamte zur Verfügung stehende Provisionsvolumen an die Vertriebspartner und über die verschiedenen Ebenen verteilt. Oft wird die Bezeichnung Marketingplan verwendet, die allerdings nicht ganz korrekt ist. In der Betriebswirtschaftslehre enthalten Marketingpläne weitaus mehr als nur die Regelung von Vergütung. Daher ist die betriebswirtschaftlich korrekte Bezeichnung Vergütungsplan oder auch Provisionsplan oder Bonusplan.

Der Vergütungsplan regelt also die Verteilung des Provisionsvolumens auf verschie-denen provisionsberechtigte Ränge und Ebenen, desweiteren die Höhe von Rabatten, er regelt wer überhaupt provisionsberechtigt ist, was geschieht wenn ein Partner vorrübergehend oder endgültig ausfällt, und teilweise noch viele weitere Bedingungen.

Wie der Vergütungsplan konkret gestaltet ist in jeder Firma anders und entscheidet wesentlich darüber, wie gut der Verdienst aussehen kann und wieviel Arbeit in welcher Form nötig ist. Oftmals sind die Vergütungspläne sehr kompliziert. Als Interessent einer Firma sollte man sich vor einem Einstieg damit auseinander setzen und sich den Plan von einer Führungskraft sehr genau erklären lassen. Dies gilt auch für das Kleingedruckte, den weiteren Regelungen und Bedingungen, die die Vergütung betreffen, die aber aus dem Plan nicht direkt zu erkennen sind. Dies können Regelungen sein zu Vorraus-setzungen zur Provisionsberechtigung, z.B. betreffend die eigene Aktivität, erreichte Qualifikationen, die Struktur und Aufbau der eigenen Gruppe (Downline), die Struktur des Umsatzes (z.B. Verteilung in der Downline), bestimmte Qualifikationskriterien, um einige Bespiele zu nennen. Diese Regelungen zu kennen und zu verstehen ist sehr wichtig.

Man kann einige wichtige Formen von Vergütungsplänen unterscheiden. Es gibt dabei jeweils meist Vor- und Nachteile. Es macht Sinn, sich mit den grundlegenden Formen von Vergütungsplänen zu beschäftigen, um sie bei Interesse an einer Firma besser einschätzen zu können. Dadurch vermeidet man auch spätere Überraschungen, wenn z.B. plötzlich Provisionen nicht so ausgezahlt werden, wie man es erwartet hat, oder eine eigene Downline mit ihren Vergütungen wegbricht.

Eine wichtige Grundunterscheidung ist, ob eine Handelsrabatt gewährt wird oder nicht. Handelsrabatt bedeutet, ob für eine Bestellungen und Bestellungen von direkten Kunden ein Rabatt gewährt wird und wie hoch er ist. Es gibt Pläne, wo dieser Rabatt mit höheren erreichten Rängen auch höher wird. Pläne mit größeren Handelsspannen sind eher günstig für Vertriebspartner, die hauptsächlich verkaufen wollen. Der Partner übernimmt dabei sozusagen die Funktion eines Kleinhändlers. Das Provi-sionsvolumen, das der Firma zur Vergütung der Vertriebspartner zur Verfügung steht, wird nämlich durch die Handelsspanne geschmälert, sodass alle weiteren Provi-sionen prozentual geringer ausfallen müssen.

Weitere entscheidende Bedingungen sind die Tiefenbegrenzung und die Breitenbegrenzung in der Downline. Ohne eine Breitenbegrenzung sind der Aufbau der eigenen Struktur und damit das Einkommen quasi theoretisch unbegrenzt. Eine Begrenzung der Provisionsauszahlung in der Tiefe liegt nicht immer, aber oft auf drei, sechs, sieben, zehn oder zwölf Ebenen vor, wobei bei einer Begrenzungen aber auch ein sogenannter Poolbonus oder Infinity-Bonus vorkommen kann. Je größer die Tiefe der vergüteten Ebenen umso leichter kann ein hohes und vor allem stabiles und nachhaltig passives Einkommen aufgebaut werden. Nicht nur die Anzahl der provisionsberechtigten Ebenen, sondern auch die Verteilung der Prozente auf den verschiedenen Ebenen ist für das mögliche Einkommen entscheidend. Man spricht je nach dem von linearer Verteilung (über alle Ebenen gleich), kopflastiger oder basislastiger Verteilung (Gewichtung auf den ersten Ebenen oder auf den letzten). Bei einer großen Struktur in der Tiefe und basislastiger Verteilung ist das Einkommen rein rechnerisch am größten.

Hier werden nun kurz die wichtigsten Grundformen von Vergütungsplänen vorgestellt. Im einzelnen werden die Pläne bei den Firmen immer davon abweichen.

 

Stairstep-Breakaway-Pläne (Stufen-Plan oder Differenzbonus-Plan)

Diese Form von Vergütungsplänen sind stufenweise aufgebaut und sind nicht begrenzt im Aufbau der Breite in der Downline und vergüten oft in die unendliche Tiefe. Mit den erreichten höheren Stufen oder Rängen steigt auch der Provisionssatz. Der höhere Anteil der Provision wird beim Sponsor oder Upliner abgezogen (Differenz). Wird vom Vertriebspartner die gleiche Stufe des Upliners erreicht, bricht diese Downline für den Upliner weg, liefert meist keine Provisionen mehr und ist damit mit teils großen Einbußen des Einkommens verbunden. Das bezeichnet man als Breakaway. Das Breakaway kann sehr unterschiedlich geregelt sein. Wenn man darüber nicht bescheid weiß, kann es zu großer Frustration führen.

Unilevel-Pläne

Unilevel-Pläne sind einfach und leicht zu übersehen. Sie sind in der Breite nicht, aber in der Tiefe meist auf einige Ebenen begrenzt. Es gibt keinen Breakaway. Die Verteilung der Provisionen sind über alle Stufen oder Ränge gleich. Es gibt dabei die ursprünglichen linearen, desweiteren kopflastige und basislastige Pläne. Der Vorteil ist bei Unilevel-Plänen, dass es keinen Breakaway gibt, der Nachteil ist die Begrenzung in der Tiefe. Dies bedeutet, dass zur Steigerung des Einkommens immer neue Linien von der ersten Ebene aus aufgebaut werden müssen. Es gibt aber auch abgewandelte Formen, in denen auch ein Poolbonus oder Infinity-Bonus gewährt wird, der eine Tiefenvergütung ermöglicht.

Matrix-Pläne

Hier liegen Bregrenzung in der Breite (also im Aufbau der Firsliner) als auch in der Tiefe vor. Dadurch ist die Höhe des Einkommens extrem begrenzt. Es gibt keine weiteren komplizierten Regelungen. Diese Form von Plänen wurde oft bei illegalen Systemen verwendet.

Binär-Pläne (Dualer Plan)

Beim Binär-Plan werden nur zwei Linien (Beine) in der Downline erlaubt. Dafür werden Provisionen für den gesamten Umsatz in der ganzen Tiefe der Struktur gewährt. Oft sind bestimmte Umsatzverhältnisse in den beiden Beinen verlangt, mit verschiedensten nachteiligen Regelungen und Folgen. Provisionsauszahlungen erfolgen teils wöchentlich oder sogar täglich. Diese Form von Vegütungsplan hat öfter mit rechtlichen Problemen zu kämpfen.

Hybrid-Pläne

Hybrid-Pläne sind Mischnungen aus verschiedenen reinen Plantypen. Dadurch können einzelne Nachteile abgemildert und bestimmte Vorteile oder unternehmerische Ziele erreicht werden.

 

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